„Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“ sang schon in den 70er Jahren Jürgen Marcus. Aber ein neues Leben birgt eben auch das Risiko, schnell wieder alt zu werden. Also sind wir zufrieden mit dem was wir haben. Das ist schon mal ein gutes Motto für das neue Jahr, das uns bevor steht. Bereits nach dem Jahreswechsel stellt sich heraus, dass alles beim alten geblieben ist. Ob das Alte gut oder schlecht war, wird sich noch herausstellen. Bei der Kostenentwicklung steht allerdings schon fest: Zieht euch warm an. Außer der Butter klettern die Preise zum Teil sprunghaft nach oben, Einkommen und Renten können da nicht mithalten. Da kehrt der Sparzwang in vielen Haushalten ein.Die großen Verbraucher- und Supermärkte locken mit verführerisch hohen Rabatten. Doch die gelten erst ab einem Einkauf von Mindestbeträgen oder Apps. Zumindest hat der Kunde noch die Möglichkeit, weniger einzukaufen und weniger Rabatt zu bekommen. In vielen anderen Bereichen hat Otto Normalverbraucher derartige Auswahlmöglichkeiten nicht. Zum Beispiel bei den Versicherungen. Die gehen in vielen Fällen nach oben. Da bleibt dem Durchschnittsbürger, der mit jedem Pfennig, jetzt richtigerweise Cent, rechnen muss, nur der Spartipp eines Politikers aus früheren Zeiten, der da hieß: „Gürtel enger schnallen!“. Für alle, die schon beim letzten Loch des Gürtels angelangt sind, ist das der Dicke Hund des Monats.




