Mehr Impfstoff für Stadt und Landkreis Hof

„Entscheidung ist richtig und wichtig“

Noch immer sind in Stadt und Landkreis Hof die Inzidenzzahlen hoch. Nun sagt der bayerische Ministerpräsident Markus Söder der Region mehr Impfstoff zu. „Diese Entscheidung ist richtig und wichtig“, unterstreicht die Hofer Oberbürgermeisterin Eva Döhla.

Am vergangenen Samstag war nach einer Videoschalte mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesgesundheitsminster Jens Spahn, dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder und zahlreichen bayerischen Oberbürgermeistern und Landräten bekannt geworden, dass Corona-Hotspots in der Region Nordostbayern nicht bevorzugt mit Impfstoff beliefert würden.

Eine Änderung der Impfpriorisierung habe der Bund nicht empfohlen. Genau diese hatten Oberbürgermeisterin Eva Döhla, Landrat Dr. Oliver Bär sowie der Tischenreuther Landrat Roland Grillmeister gefordert. Dass die Corona-Hotspots in der Grenzregion zu Tschechien nun doch mehr Impfstoff erhalten, ist für Oberbürgermeisterin Eva Döhla eine positive Nachricht: „Wir begrüßen die Entscheidung. Sie ist richtig und wichtig, gerade auch weil wir der Ausbreitung der britischen Corona-Variante etwas entgegensetzen müssen.“ Zudem müsse man nichts unversucht lassen, um den 7-Tage-Inzidenzwert zu senken.

Pro Landkreis sollen zusätzlich 1000 Impfdosen des Herstellers Astra-Zeneca ausgeliefert werden. Desweiteren soll es mehr Corona-Schnelltests und ein fortentwickeltes Modell der Grenzpendler-Quarantäne geben. Geplant ist, fast alle positiven Test zu sequenzieren.

Offizielle Wärschtlamo-Grafik steht fest

Die offizielle Wärschtlamo-Grafik steht fest. In der Stadtratssitzung vom 22. Februar 2021 hat Oberbürgermeisterin Eva Döhla das endgültige Wärschtlamo-Grafik präsentiert.

Nach verschiedenen Sitzungen, weiteren konstruktiven Rückmeldungen und schließlich einem Feinschliff steht nun das offizielle Wärschtlamo-Bild fest. So hat der Messingkessel nun ein Senftöpfchen dazu bekommen, der Wärschtlakasten selbst wurde farblich abgesetzt und der Wärschtlamo selbst trägt eine blaue Kappe. „Die sympathische Wärschtlamo-Darstellung wirkt vertraut wie das Original. Es ist ein sehr harmonisches Bild entstanden, die Zustimmung und die Zufriedenheit sind groß“, sagte Oberbürgermeisterin Eva Döhla. „Damit können wir den 150. Geburtstag des Wärschtlamos gebührend feiern.“

Ausgangssperre in Hof bleibt bestehen

Die nächtliche Ausgangssperre in Hof gilt weiterhin, nunmehr zwischen 22.00 Uhr und 5.00 Uhr. Grundlage dafür ist eine aktuelle Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 14. Februar 2021 sowie die derzeitige elfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV). Die bisherigen triftigen Gründe zum Verlassen der Wohnung bleiben gleich. Dazu zählen unter anderem die Ausübung der beruflichen Tätigkeit oder die Pflege von Angehörigen. Die Ausgangssperre entfällt, wenn der Inzidenzwert an sieben aufeinander folgenden Tagen den Wert von 100 unterschreitet und die Stadt Hof dies amtlich bekanntgemacht hat. Stand heute, 15. Februar 2021, liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Hof bei einem Wert von 207,3.

„Brötchentaste“ in der Ludwigstraße

Die Stadt Hof hat drei Parkscheinautomaten in der unteren Ludwigstraße mit der „Brötchentaste“ ausgestattet. Somit ist jetzt in der kompletten Straße kostenfreies Parken für bis zu 30 Minuten möglich.

In der oberen Ludwigstraße war das kostenfreie Parken mit der sogenannten „Brötchentaste“ schon seit längerem möglich. Aufgrund des großen Zuspruchs der Hoferinnen und Hofer wurden nun auch die Parkscheinautomaten in der unteren Ludwigstraße damit ausgestattet. Mit der „Brötchentaste“ können Autofahrer einen für maximal 30 Minuten gültigen, kostenfreien Parkschein ziehen. Das Verlängern der Parkdauer ist mit diesem Tarif allerdings nicht möglich. „Die nun einheitliche Regelung für die ganze Ludwigstraße kommt auch den dort ansässigen Einzelhändlern zugute“, erläutert Oberbürgermeisterin Eva Döhla.

Hofer Eisteich bleibt geschlossen

Nachdem die Eröffnung des Hofer Eisteichs am 31. Oktober 2020 verschoben wurde, steht nun fest: Die Eissaison 2020/2021 entfällt komplett. Die unsichere Corona-Lage macht die ohnehin bis maximal Ende März dauernde Eissaison unmöglich.

Die Hofer Kunsteisbahn „Eisteich“ wird ihre Pforten in der Saison 2020/2021 nicht mehr öffnen. Mit diesem Beschluss reagiert die Stadtverwaltung auf die anhaltende Planungsunsicherheit. „Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, wissen wir doch, dass die Hoferinnen und Hofer ihren Eisteich sehr schätzen und gerne die eine oder andere Runde auf dem Eis gedreht hätten“, sagt Oberbürgermeisterin Eva Döhla. Die Corona-Pandemie und die daraus resultierenden Einschränkungen sind der Hauptgrund für den Ausfall. Aber auch die hohen Energiekosten, die das Bereiten und Vorhalten der Eisfläche verursachen, spielten eine Rolle. „Wir haben uns ausführlich mit Oberbürgermeisterin Döhla beraten und sind schließlich zu diesem Entschluss gekommen“, erklärt Klaus Wulf, Leiter des Unternehmensbereichs Schulen, Jugend, Soziales und Sport.

Die Eislaufsaison ist witterungsabhängig und nur bei niedrigen Temperaturen bis 10 Grad möglich. Anfang, maximal Mitte März wird es zu warm für den Betrieb. „Auch wenn wir davon ausgehen, dass sich die Lage beruhigt und die Corona-Maßnahmen Mitte Februar gelockert würden, hätten wir den Eisteich für höchstens vier Wochen öffnen können“, so Wulf. Für diesen Zeitraum wäre die Aufbereitung der Eisfläche nicht wirtschaftlich möglich gewesen. 

„Auch, wenn diese schwierige Zeit von uns allen viel abverlangt, sollten wir doch positiven in die Zukunft sehen. Die Erweiterung des Begegnungs- und Freizeitzentrums „Am Eisteich“ um eine Skateanlage und einen Pumptrack wird in diesem Frühjahr beginnen. Im Herbst 2021 werden wir hoffentlich in die nächste Eislaufsaison starten können“, sagt Oberbürgermeisterin Eva Döhla.

Stadt Hof hebt die 15-km-Regelung auf

Die Stadt Hof setzt die 15-Kilometer-Regelung außer Kraft. Ab sofort dürfen Hoferinnen und Hofer also wieder Tagesausflüge zu Zielen unternehmen, die weiter als 15 Kilometer von Hof entfernt liegen. Dazu gehören zum Beispiel auch Wanderungen und private sportliche Aktivitäten.
Der Grund dafür ist die erfreuliche Entwicklung der Hofer Inzidenzzahlen. Diese lagen in den vergangenen aufeinanderfolgenden sieben Tagen (vom 17. bis einschließlich 24. Januar 2021) jeweils unter dem Wert von 200. Eine neue Allgemeinverfügung, die diese Lockerung festschreibt, hat Oberbürgermeisterin Eva Döhla heute, am 24. Januar 2021 unterzeichnet, als das Robert-Koch-Institut den Sieben-Tage-Inzidenzwert offiziell gemeldet hatte.
Alle anderen Regelungen bleiben bestehen. Diese sind hier zu finden: https://www.hof.de/hof/hof_deu/aktuelles/stadt-hof-aendert-allgemeinverfuegung.html
Sobald die 200-er Marke erneut überschritten wird, tritt automatisch die 15-Kilometer-Regelung wieder in Kraft, die der Freistaat Bayern in der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vorgegeben hat.

Der Zoo Hof braucht Hilfe

Corona lässt auch den Zoo Hof seine Auswirkungen spüren

Keine Besucher, keine Einnahmen. Nun der Hilferuf:Es zwickt an ALLEN Stellen. Größte Sorgenkinder:

1. Die Heizung im Savannenhaus

2. Das Luchsgehege droht durch die momentanen winterlichen Verhältnisse einzustürzen

Helft den Tieren im Zoo Hof

Spendenkonto, offiziell eigens vom Zoo Hof am 14.01.2021 eingerichtet:

DE29 7805 0000 0222 7939 37

BIC: BYLADEM1HOF

Mehr dazu auf extra-radio

Stadt und Landkreis Hof verteilen FFP2-Masken an Bedürftige

Ab kommenden Montag, 18. Januar 2021, gilt bayernweit die Pflicht, beim Einkaufen und in Bussen und Bahnen eine FFP2-Maske zu tragen. Mit den zusätzlichen Kosten für die teureren Mund-Nasen-Bedeckungen tun sich jedoch viele Menschen schwer. Deshalb haben Stadt und Landkreis Hof sich entschieden, FFP2-Masken an Bedürftige und Menschen mit geringem Einkommen zur Verfügung zu stellen. Die ersten Masken wurden bereits heute ausgeliefert, unabhängig von der heutigen Ankündigung des Ministerpräsidenten Markus Söder, 2,5 Millionen Gratis-Schutzmasken zu verteilen.

„Die künftige FFP2-Maskenpflicht stellt für viele Menschen auch finanziell eine Hürde dar und belastet ärmere Haushalte“, erläutert die Hofer Oberbürgermeisterin Eva Döhla. „Hier müssen wir dringend unserer sozialen Verantwortung nachkommen und ein Ausrufezeichen setzen.“ Und so sieht die konzertierte und kurzfristige Aktion aus: Gemeinsam stellen Stadt und Landkreis Hof in den kommenden Tagen FFP2-Masken für Bedürftige und Menschen mit geringem Einkommen zur Verfügung. 

„Es freut mich, dass wir als Partner die Kirchen und die Tafeln in Stadt und Landkreis Hof gewinnen konnten“, so Landrat Dr. Oliver Bär. Dort werden die speziellen Masken ausgegeben, die einen besseren Schutz bieten als herkömmliche Alltagsmasken. Pro Person werden zwei Masken ausgegeben. Das Angebot gilt jeweils solange der Vorrat reicht.

Die ersten Vorbereitungen fanden bereits heute statt: So konnten die insgesamt vier Ausgabestellen der Tafeln mit den Masken beliefert werden. Diese werden die Masken an berechtigte Empfänger im Rahmen ihre Öffnungszeiten ausgeben.

Auch die evangelischen und die katholischen Kirchengemeinden haben nicht lange gezögert, bei der Aktion mitzumachen. „Sie ist ein wichtiges Zeichen: Kommunen und Kirchen tun gemeinsam etwas für die Schwächeren in der Gesellschaft – und das unabhängig von deren Herkunft und Religion“, sagt der Hofer Dekan Günter Saalfrank. Die Kirchengemeinden werden im Anschluss an ihre Gottesdienste die Masken an Menschen mit geringem Einkommen ausgeben. „Eine Bedürftigkeitsprüfung gibt es hier nicht. Das Angebot gilt unabhängig von der Konfession für Menschen aus Stadt und Landkreis Hof und unabhängig von Gottesdienstbesuchen“, sagt Eva Döhla.

„Diese gemeinsame Aktion zeigt einmal mehr, wie eng man im Hofer Land zusammensteht“, fasst Dr. Oliver Bär zusammen. „Wenn uns der Freistaat – wie heute verkündet – weitere Masken zur Verfügung stellt, werden wir auch diese ausgeben können und die Situation so verbessern.“ 

Grafik als Orientierungshilfe für Hoferinnen und Hofer

Seit heute gilt für Städte, deren Inzidenzwert über 200 liegt, die so genannte 15-Kilometer-Regel. Gemessen wird der 15-Kilometer-Radius ab der Stadtgrenze von Hof, die 15 Kilometer Abstand zur Stadtgrenze zählen als Luftlinie. 

Unsere Grafik soll Hoferinnen und Hofern als Orientierungshilfe und Anhaltspunkt dienen. Die Stadt Hof bittet die Bevölkerung darum, sich an die Radius-Regel zu halten.

Die wichtigsten aktuellen Fragen und Antworten hat die Stadt Hof für Hoferinnen und Hofer hier zusammengestellt. Bei Fragen gibt es die Corona-Hotline Tel.: 09281-815 5000, die zu folgenden Zeiten zu erreichen ist:

Montag bis Donnerstag      8:00 bis 16:00 Uhr
Freitag                                8:00 bis 13:00 Uhr
Samstag / Sonntag            13:00 bis 16:00 Uhr