
Die Hofer Spitzen im März


hof-programm – das Veranstaltungsportal für Hochfranken
hof-programm – das Veranstaltungsportal für Hof und Hochfranken. Täglich aktuelle Termine von Kultur bis Sport, von Theater bis Flohmarkt.

Im März blickt die deutsche Eisenbahnwelt nach Hof: Der Fahrgastverband ProBahn hält hier seinen Bundesverbandstag 2026 ab – und erinnert damit an die lange und prägende Geschichte der Hofs als Eisenbahnerstadt. Noch heute zeugt das imposante Empfangsgebäude des Sächsisch-Bayerischen Bahnhofs mit seinen Königsälen von dieser bedeutenden Vergangenheit. Doch das Dornröschen bröckelt vor sich hin. Die Stadt Hof will beim Eigentümer, der Bahn, Bewegung in die Sache bringen; mit einer Machbarkeitsstudie und verschiedenen Arbeitsgruppen zum Handeln. Die Eisenbahnfreunde werden zweifellos beeindruckt sein, wenn ihre Blicke über die prunkvollen historischen Decken schweifen – allerdings dürfte die Begeisterung schnell verfliegen, wenn die Gäste die sanitären Anlagen aufsuchen. Der Verbandstag will das Thema Schiene feiern, aber auch den Finger in die Wunde legen. Kaum ein Ort könnte geschichtsträchtiger sein: 1989 blickte die Welt nach Hof – dem Tor zur Freiheit für Tausende Prager Botschaftsflüchtlinge. Die Stadt wurde als offizieller Ort der Demokratiegeschichte ausgezeichnet. Wenn ein solcher Ort verfällt – welches Zeichen setzt das für die Demokratie?

Der „Innenstadt-Papst“ Christian Klotz nannte bei seinem vielbeachteten Vortrag 2019 die Altstadt-Passage einen „Schandfleck“. Das mag manchem dort ansässigen Geschäft nicht gerecht werden. Doch mit dem seit zwei Jahren blinkendem „Spiele-Laden“ gewinnt die Beschreibung des Innenstadt-Experten an Plausibilität. Wer sich unter einem „Spiele Laden“ Tisch-Kicker, UNO und liebevoll sortierte Puzzles vorstellt, der irrt. Stattdessen stehen Spielautomaten und -konsolen in verschiedensten Ausführungen in einem schmucklosen Raum, der zum Zocken animiert – ohne Toilette, aber mit Kaugummiautomat. Blinklichter, Soundeffekte, Dauerbeschallung. Zielgruppe: Kinder und Jugendliche. Bei ähnlichen Plänen für Kulmbach gab es kritische Stimmen im Stadtrat. Hauptargument: die Spielsucht werde gefördert. Automaten sind mit über 80 Prozent die häufigste Form von Spielsucht. Und selbst wenn es nicht soweit kommt, ist es immer ein trauriger Anblick, wenn Kinder wie in Trance vorm Bildschirm sitzen. Zugegeben – solche Szenen kennt man auch vom heimischen Smartphone. Man könnte sich beim Angebot für Familien aber auch nach oben orientieren statt nach unten. Zum Beispiel am neu eröffneten Café „Honighaus“ nahe der Marienkirche: ein Familiencafé mit großzügigem Spielebereich, gepflegter Einrichtung, einer herzlichen persönlichen Betreuung und Atmosphäre zum Verweilen. So kann Innenstadt auch gehen.





„Hof ist eine Bierstadt“, das war ein Werbespruch, der bis vor wenigen Jahrzehnten mt Fug und Recht bestand. Von „B“ wie Bavaria- und Bürgerbräu über Deininger-, Falter-, Löwen-und Meinel- bis zu Scherdel-, Schmidt‘s Heiner- und „Z“ wie Zeltbräu. Übrig geblieben sind mit der Brauerei Scherdel und der Meinel-Bräu zwei Brauereien. Für Scherdel wurde zum Jahresende die Schließung bekanntgegeben, so dass dann nur noch die familiengeführte Meinel-Bräu übrig bleibt. Freilich stellen sich Fragen auf, wie: Was wird dann mit der Belieferung zum traditionellen Hofer Schlappentag? Nach der Schließung der Hofer Zeltbräu hatte die Scherdelbräu das Schlappenbier eingebraut und auf den Markt gebracht. Das ist auch dieses Jahr gesichert. Wer aber im kommenden Jahr das Bier zum Hofer Schlappentag einbraut steht noch nicht fest. Auf die Meinelbräu als dann letzte Hofer Brauerei wartet eine große Aufgabe als die im kommenden Jahr letzte Bierbrauerei in der Stadt Hof. Ganz nach dem Motto: Es gibt viel zu tun, packen wir‘s an. Oder in diesem Fall: Es gibt viel zu tun, drink mer nuch aans!“.
Am Aschermittwoch ist alles vorbei, sagt ein altes Faschingslied, heißt in diesem Jahr also am 18.Februar. Bis dahin ist der Faschingskalender prall gefüllt mit Terminen für große und kleine Narren. In der Region laden Vereine und Gaststätten zum Faschingstreiben ein. Besonders freuen darf man sich auf die Umzüge in Töpen, Marktredwitz, Arzberg und Plauen. Auch die Zuschauer sollten sich zumindest mit Hütchen, Pappnase oder anderem lustigen Utensil ausstatten und gute Laune mitbringen. Eine besondere Tradition lebt am Rosenmontag in Bischofsgrün im Fichtelgebirge auf. Dort wird versucht, mit dem Bau des größten Schneemanns einen Rekord aufzustellen. Am Aschermittwoch ist das närrische Treiben vorbei. Zumindest bei uns in der Region. Einen schönen Februar wünscht Ihr hof-programm-Team.

Es war die spektakulärste Flucht in der Geschichte der DDR. So unglaublich das weltweit darüber berichtet wurde und zwei abendfüllende Kinofilme darüber gedreht wurden. Am 16. September 1979 gelang den Familien Wetzel und Strelzyk die Flucht mit einem selbst konstruierten und gebauten Heißluftballon. Auch in den USA fand die Flucht von Pößneck über die innerdeutsche Grenze nach Naila soviel Aufmerksamkeit das 1982 ein spannender Kinofilm unter dem Titel: „Mit dem Wind nach Westen“ gedreht wurde. Erneut verfilmt als Thriller wurde die Geschichte unter dem Titel: Ballon“, 2018 von Michael Herbig. Über Jahre wurde der Originalballon an das Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg ausgeliehen. Nach Beendigung der aufwändigen Renovierungs- und Umbauarbeiten am ehemaligen Weka-Kaufhaus die sich über acht Jahre hinzogen fand der Ballon jetzt endgültig seine Heimat in Naila. Mit VR-Brillen können die Besucherinnen und Besucher die Flucht realistisch nacherleben. Geöffnet ist das Heimatmuseum im Bürger- und Familienzentrum „Forum Naila“ zur Zeit immer sonntags, jeweils von 14 bis 17 Uhr.

„Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“ sang schon in den 70er Jahren Jürgen Marcus. Aber ein neues Leben birgt eben auch das Risiko, schnell wieder alt zu werden. Also sind wir zufrieden mit dem was wir haben. Das ist schon mal ein gutes Motto für das neue Jahr, das uns bevor steht. Bereits nach dem Jahreswechsel stellt sich heraus, dass alles beim alten geblieben ist. Ob das Alte gut oder schlecht war, wird sich noch herausstellen. Bei der Kostenentwicklung steht allerdings schon fest: Zieht euch warm an. Außer der Butter klettern die Preise zum Teil sprunghaft nach oben, Einkommen und Renten können da nicht mithalten. Da kehrt der Sparzwang in vielen Haushalten ein.Die großen Verbraucher- und Supermärkte locken mit verführerisch hohen Rabatten. Doch die gelten erst ab einem Einkauf von Mindestbeträgen oder Apps. Zumindest hat der Kunde noch die Möglichkeit, weniger einzukaufen und weniger Rabatt zu bekommen. In vielen anderen Bereichen hat Otto Normalverbraucher derartige Auswahlmöglichkeiten nicht. Zum Beispiel bei den Versicherungen. Die gehen in vielen Fällen nach oben. Da bleibt dem Durchschnittsbürger, der mit jedem Pfennig, jetzt richtigerweise Cent, rechnen muss, nur der Spartipp eines Politikers aus früheren Zeiten, der da hieß: „Gürtel enger schnallen!“. Für alle, die schon beim letzten Loch des Gürtels angelangt sind, ist das der Dicke Hund des Monats.


Der Steinbock zeichnet sich durch Zielstrebigkeit, Ausdauer und ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein aus. In dieser Phase richtet er seinen Blick besonders auf langfristige Vorhaben und stabile Strukturen, die ihm Sicherheit und Orientierung geben. Er neigt dazu, Herausforderungen methodisch und mit klarem Verstand anzugehen, ohne dabei die Geduld zu verlieren. Auch wenn er hohe Ansprüche an sich selbst stellt, erkennt er zunehmend, dass Fortschritt nicht nur durch Disziplin, sondern auch durch Vertrauen in den eigenen Weg entsteht. Zwischenmenschlich zeigt der Steinbock oft Zurückhaltung, doch wer sein Vertrauen gewinnt, darf auf seine Loyalität zählen. Diese Zeit kann günstig sein, um bestehende Projekte zu festigen oder neue Grundlagen für künftigen Erfolg zu schaffen. Gleichzeitig lohnt es sich für den Steinbock, auf eine gesunde Balance zwischen Pflichtgefühl und persönlichem Wohlbefinden zu achten. Kleine Pausen und bewusste Momente der Ruhe können ihm helfen, Energie zu bewahren und innere Klarheit zu stärken. So gelingt es ihm, sowohl beruflich als auch privat mit Beständigkeit und Ruhe voranzuschreiten.
