
Die Hofer Spitzen im Februar


hof-programm – das Veranstaltungsportal für Hochfranken
hof-programm – das Veranstaltungsportal für Hof und Hochfranken. Täglich aktuelle Termine von Kultur bis Sport, von Theater bis Flohmarkt.


„Hof ist eine Bierstadt“, das war ein Werbespruch, der bis vor wenigen Jahrzehnten mt Fug und Recht bestand. Von „B“ wie Bavaria- und Bürgerbräu über Deininger-, Falter-, Löwen-und Meinel- bis zu Scherdel-, Schmidt‘s Heiner- und „Z“ wie Zeltbräu. Übrig geblieben sind mit der Brauerei Scherdel und der Meinel-Bräu zwei Brauereien. Für Scherdel wurde zum Jahresende die Schließung bekanntgegeben, so dass dann nur noch die familiengeführte Meinel-Bräu übrig bleibt. Freilich stellen sich Fragen auf, wie: Was wird dann mit der Belieferung zum traditionellen Hofer Schlappentag? Nach der Schließung der Hofer Zeltbräu hatte die Scherdelbräu das Schlappenbier eingebraut und auf den Markt gebracht. Das ist auch dieses Jahr gesichert. Wer aber im kommenden Jahr das Bier zum Hofer Schlappentag einbraut steht noch nicht fest. Auf die Meinelbräu als dann letzte Hofer Brauerei wartet eine große Aufgabe als die im kommenden Jahr letzte Bierbrauerei in der Stadt Hof. Ganz nach dem Motto: Es gibt viel zu tun, packen wir‘s an. Oder in diesem Fall: Es gibt viel zu tun, drink mer nuch aans!“.
Am Aschermittwoch ist alles vorbei, sagt ein altes Faschingslied, heißt in diesem Jahr also am 18.Februar. Bis dahin ist der Faschingskalender prall gefüllt mit Terminen für große und kleine Narren. In der Region laden Vereine und Gaststätten zum Faschingstreiben ein. Besonders freuen darf man sich auf die Umzüge in Töpen, Marktredwitz, Arzberg und Plauen. Auch die Zuschauer sollten sich zumindest mit Hütchen, Pappnase oder anderem lustigen Utensil ausstatten und gute Laune mitbringen. Eine besondere Tradition lebt am Rosenmontag in Bischofsgrün im Fichtelgebirge auf. Dort wird versucht, mit dem Bau des größten Schneemanns einen Rekord aufzustellen. Am Aschermittwoch ist das närrische Treiben vorbei. Zumindest bei uns in der Region. Einen schönen Februar wünscht Ihr hof-programm-Team.


Es war die spektakulärste Flucht in der Geschichte der DDR. So unglaublich das weltweit darüber berichtet wurde und zwei abendfüllende Kinofilme darüber gedreht wurden. Am 16. September 1979 gelang den Familien Wetzel und Strelzyk die Flucht mit einem selbst konstruierten und gebauten Heißluftballon. Auch in den USA fand die Flucht von Pößneck über die innerdeutsche Grenze nach Naila soviel Aufmerksamkeit das 1982 ein spannender Kinofilm unter dem Titel: „Mit dem Wind nach Westen“ gedreht wurde. Erneut verfilmt als Thriller wurde die Geschichte unter dem Titel: Ballon“, 2018 von Michael Herbig. Über Jahre wurde der Originalballon an das Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg ausgeliehen. Nach Beendigung der aufwändigen Renovierungs- und Umbauarbeiten am ehemaligen Weka-Kaufhaus die sich über acht Jahre hinzogen fand der Ballon jetzt endgültig seine Heimat in Naila. Mit VR-Brillen können die Besucherinnen und Besucher die Flucht realistisch nacherleben. Geöffnet ist das Heimatmuseum im Bürger- und Familienzentrum „Forum Naila“ zur Zeit immer sonntags, jeweils von 14 bis 17 Uhr.

„Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“ sang schon in den 70er Jahren Jürgen Marcus. Aber ein neues Leben birgt eben auch das Risiko, schnell wieder alt zu werden. Also sind wir zufrieden mit dem was wir haben. Das ist schon mal ein gutes Motto für das neue Jahr, das uns bevor steht. Bereits nach dem Jahreswechsel stellt sich heraus, dass alles beim alten geblieben ist. Ob das Alte gut oder schlecht war, wird sich noch herausstellen. Bei der Kostenentwicklung steht allerdings schon fest: Zieht euch warm an. Außer der Butter klettern die Preise zum Teil sprunghaft nach oben, Einkommen und Renten können da nicht mithalten. Da kehrt der Sparzwang in vielen Haushalten ein.Die großen Verbraucher- und Supermärkte locken mit verführerisch hohen Rabatten. Doch die gelten erst ab einem Einkauf von Mindestbeträgen oder Apps. Zumindest hat der Kunde noch die Möglichkeit, weniger einzukaufen und weniger Rabatt zu bekommen. In vielen anderen Bereichen hat Otto Normalverbraucher derartige Auswahlmöglichkeiten nicht. Zum Beispiel bei den Versicherungen. Die gehen in vielen Fällen nach oben. Da bleibt dem Durchschnittsbürger, der mit jedem Pfennig, jetzt richtigerweise Cent, rechnen muss, nur der Spartipp eines Politikers aus früheren Zeiten, der da hieß: „Gürtel enger schnallen!“. Für alle, die schon beim letzten Loch des Gürtels angelangt sind, ist das der Dicke Hund des Monats.


Der Steinbock zeichnet sich durch Zielstrebigkeit, Ausdauer und ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein aus. In dieser Phase richtet er seinen Blick besonders auf langfristige Vorhaben und stabile Strukturen, die ihm Sicherheit und Orientierung geben. Er neigt dazu, Herausforderungen methodisch und mit klarem Verstand anzugehen, ohne dabei die Geduld zu verlieren. Auch wenn er hohe Ansprüche an sich selbst stellt, erkennt er zunehmend, dass Fortschritt nicht nur durch Disziplin, sondern auch durch Vertrauen in den eigenen Weg entsteht. Zwischenmenschlich zeigt der Steinbock oft Zurückhaltung, doch wer sein Vertrauen gewinnt, darf auf seine Loyalität zählen. Diese Zeit kann günstig sein, um bestehende Projekte zu festigen oder neue Grundlagen für künftigen Erfolg zu schaffen. Gleichzeitig lohnt es sich für den Steinbock, auf eine gesunde Balance zwischen Pflichtgefühl und persönlichem Wohlbefinden zu achten. Kleine Pausen und bewusste Momente der Ruhe können ihm helfen, Energie zu bewahren und innere Klarheit zu stärken. So gelingt es ihm, sowohl beruflich als auch privat mit Beständigkeit und Ruhe voranzuschreiten.



Nach der stillen Zeit im November kommt im Dezember wieder Leben in die Bude. In der Adventszeit bieten sich viele Möglichkeiten, Advents-, Christkindles-, Lebkuchen- und Weihnachtsmärkte zu besuchen. Dabei können sich die Gäste nicht nur selbst verwöhnen, sondern sich auch mit einer Vielzahl von Ideen für das bevorstehende Weihnachtsfest versorgen. Ideal ist es natürlich, wenn dabei auch das Wetter mitspielt: Schneefall, winterliche Temperaturen und Glühweinstimmung. Für Sportfreunde wird es in den höheren Lagen des Fichtelgebirges und des Frankenwaldes interessant, wenn Abfahrten und Langlaufstrecken zum Wintersport einladen. Nach den Feiertagen steht schon der Jahreswechsel bevor. Bleiben Sie weiterhin bestens informiert mit Ihrem hof-programm. Guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute wünscht Ihnen das hof-programm-Team.
„Hof, Braustätte guter Biere.“ – Mit diesem Spruch schmückte sich die Stadt Hof zu einer Zeit, als es dort noch zahlreiche Braustätten gab – und warb damit auf Briefen, die von Hof in alle Welt gingen. Von einst zehn Brauereien in der Stadt sind heute nur noch zwei übrig geblieben: die Scherdel und die Meinel-Bräu. Anfang 2027 wird die Scherdel-Brauerei Produktion und Vertrieb in Hof einstellen, sodass nur noch die Meinel-Bräu bleibt. Und es sieht danach aus, dass zwei junge Frauen die Hofer Biertradition am Leben erhalten werden: Gisela und Monika Meinel-Hansen. Zum Glück gibt es mit der Brauerei Stelzer in Fattigau noch eine weitere, familiengeführte Braustätte im Hofer Land, die ebenfalls auf eine jahrhundertealte Tradition zurückblicken kann. In den vergangenen Jahrzehnten haben die Brauriesen immer mehr kleine Brauereien vereinnahmt. Deshalb wird „Bier von hier“ immer mehr zur Ausnahme. Im kommenden Jahr kann die Stadt Hof noch zwei Braustätten vorweisen – ein Jahr später, 2027, bleibt nur noch die von Frauenpower geführte Meinel-Bräu als Hofer Braustätte übrig. Von zehn Brauereien auf nur eine im Jahr 2027 – das ist für uns der dicke Hund des Monats.