Der Lichtblick im Mai

Auch wenn heuer der 589.Schlappentag am Montag, dem 31.Mai, nicht als traditionelles Fest stattfinden kann, wird es ihn in einer digitalen Form geben. Für das richtige Festfeeling zuhause sorgt die exklusive Schlappentag-Genussbox mit vielen kulinarischen Spezialitäten aus heimischer Herstellung. Die Schlappentag-Genussbox ist ein echtes Füllhorn mit regionaltypischen Hofer Spezialitäten. In dem Zuhause-Paket steckt viel Kulinarik: Vier Flaschen Schlappenbier und ein original Schlappenbier-Krug der Brauerei Scherdel, Hofer Rindfleischwurst von der Metzgerei Max, Hofer Presssack von der Metzgerei Schiller, mit Schlappenbier hergestellte „Schlappenbier-Beißer“ von der Metzgerei Herpich, ein Glas Original Hofer Siebenstern-Senf von der Firma Jackstädt, ein extra für den Schlappentag mit Biertreber und Schlappenbier gebackenes Brot aus dem Hause Falter und dazu ein schöner und dekorativer Schlappentag-Magnet mit Holzscheibe von der Stadt Hof. Wer online beim Schlappentag 2021 dabei sein möchte, kann die Genussbox bequem vorbestellen, so dass sie pünktlich zum Schlappentag an die Haustür geliefert wird. Das Genusspaket kann bis zum 25.Mai online über www.falter-shop.de/SchlappenBox bestellt werden und ist für uns der Lichtblick des Monats.

Foto: Webshop Falter

Der Licktblick im April

In Zeiten, als Bayern Hof Tausende von fußballbegeisterten Zuschauern anzog, war Leben und Stimmung in der Fabrikvorstadt, dem Vertl. Die Fußballfans zogen voller Begeisterung und mit wehenden Fahnen durch die Oeslnitzer und die Leimitzer Straße hin zum Stadion „Grüne Au“ und freuten sich über jedes Tor der Hofer. Oft brüllte es dort aus Tausenden Kehlen „Toooor!“. Lang ist‘s her, Bayern Hof hat seine Erfolgs- und Blütezeit hinter sich und in der Corona-Krise ist hier weder an Fußball noch an Zuschauer zu denken. Am „Tor des Monats“ kann man sich jetzt aber trotzdem erfreuen – in der Leimitzer Straße, direkt am Gärtla. Weniger sportlich, dafür geradezu königlich. Für uns ist dieses Tor ein Volltreffer: der Lichtblick des Monats.

Der Lichtblick im Monat Februar

Im Hofer Zoo trifft man im Normalfall auf fröhliche Gesichter. Denn er bietet im Theresienstein die einmalige Möglichkeit in der Region, sich über 100 Tierarten in vielen begehbaren Gehegen anzusehen. Doch in Corona-Zeiten hat sich das Blatt gewendet. Der Zoo, der einzige in Oberfranken, darf seit Monaten keine Besucher mehr auf sein Gelände lassen. Es fehlen Eintrittsgelder, die der Zoo dringend braucht, um seine Kosten zu decken. Denn die Tiere müssen tagtäglich gefüttert und betreut werden. Dazu kommt eine alte Heizanlage, die auszufallen droht, was für die Tiere verheerende Folgen hätte. Und das Gehege für den Luchs ist baufällig, muss dringend repariert werden. Die Kosten für die Reparaturen gehen in die zig-Tausende. Für einen Verein wie die Zoologische Gesellschaft Hochfranken nicht zu schultern.

Da kam die rettende Idee, über extra-radio einen Spenden-Aufruf zu starten, der bereits innerhalb weniger Tage alle Erwartungen übertraf. Nicht nur Bares wurde überwiesen, sondern es gibt auch eine Fülle von Hilfsangeboten, Material- und Futterspenden. Und gute Ideen für Hilfsaktionen. Denn der Hofer Zoo soll saniert und erhalten werden. Wer spenden will, hier die Bankverbindung: Zoologische Gesellschaft Hochfranken 1907 e. V., Sparkasse Hochfranken, IBAN: DE29 7805 0000 0222 7939 37, BIZ: BYLADEM1HOF. Vielen Dank!

Der Lichtblick im Januar

Wie die Maus auf die Schlange starrten in den letzen Jahren die Hofer und deren Stadtverwaltung auf das Gelände des ehemaligen Zentralkauf, auf dem das Einkaufszentrum Hof-Galerie entstehen sollte. Bisher hat sich nichts getan. Zumindest kam nun die Bereitschaft der Grundstückseigentümer zu Tage, dass man enger mit den Hofer Stadtplanern zusammenarbeiten will. Fatal: In den Jahren der geweckten und zerplatzten Hoffnungen wurde gleichzeitig ein anderes großes Projekt blockiert: Der Hoftex-Komplex zwischen Schützenstraße und Poststaße.

Hier waren Wohnungen, Praxen und Einkaufsmöglichkeiten geplant. Jetzt aber wurden die Ergebnisse eines Ideen-Wettbewerbs vorgestellt, an dem neun Architekturbüros aus ganz Deutschland mit unterschiedlichen Ideen teilnahmen. Mit Wohnungen, einer Kita, Geschäften und anderen Einrichtungen. Dazu Parkplätze und nur wenigen Fußminuten in die Hofer Innenstadt. Jetzt hat das Projekt zumindest auch die Unterstützung des Stadtrats und der Verwaltung. Erst ein Anfang, aber für uns schon der Lichtblick des Monats. Wie das Ganze ablaufen kann, zeigt die Stadt Wunsiedel. Hier ist der Umbau des ehemaligen Sechsämter-Fabrikgebäudes beschlossene Sache (Bildmontage unten: Stadt Wunsiedel/exb). Wo einst der „Fichtelgebirgswhisky“ produziert wurde, baut ein Investor für zehn Millionen Euro in zentraler Lage Wohnungen und Gewerbeflächen. Lichtblick und Vorbild zugleich.