Ein Glücksfall für die Kirchenmusik: Hof feiert seine Orgelgeschichte In unserer Region gibt es Koryphäen, auf die wir mit Recht stolz sein können. Keine klassische Regionalprominenz, aber hochgeschätzt in der Fachwelt. Im Bereich der Kirchenmusik beispielsweise die Hofer Familie Stühlmeyer. Dr. Barbara Stühlmeyer ist unter anderem eine international renommierte Hildegard-von-Bingen-Expertin, ihr Mann, Musikdirektor Dr. Ludger Stühlmeyer, stand mit seinen Kompositionen teilweise sogar im persönlichen Austausch mit dem Papst. Beide haben zahlreiche Bücher und Musikwerke veröffentlicht und organisieren hochkarätige Veranstaltungen. So arbeiten sie aktuell beim 1. Hofer Kirchenmusikfestival von Ludger Stühlmeyer zusammen. Anlass ist ein besonderes Jubiläum: 650 Jahre erste urkundlich erwähnte Orgel in Hof. Oder hätten Sie gedacht, dass Hof mit dem Jahr 1376 zu den ältesten nachweisbaren Orgelstandorten Bayerns zählt? Ab dem 3.Mai läuft daher über fünf Monate hinweg ein breit gefächertes Programm mit Orgelmusik aus allen Epochen, Angeboten für Kinder, Vorträgen, Führungen und natürlich Gottesdiensten. Viele überraschende Gäste haben sich angekündigt. Beispielsweise spielt ein Chefarzt des Hofer Sana Klinikums, der früher Domorganist in Zagreb war. Auch der bayerische Innenminister Joachim Herrmann hat sich als Schirmherr zum Eröffnungsgottesdienst in die Marienkirche am 3.Mai um 10 Uhr angekündigt. Dort werden erstmals seit der Reformation Gesänge aus dem Hofer Franziskaner- und Klarissenkloster erklingen. Viele Städte beneiden Hof um eine solche Ausnahmefamilie. Für uns ist sie der Lichtblick des Monats.










