Der Lichtblick im März

Oberfranken ist bekannt als Genussregion. Mit den meisten Brauereien, Brennereien, Metzgern und Bäckern bezogen auf die Einwohnerzahl. Das Gute, alles kommt frisch ohne große Transportwege vom Erzeuger zum Verbraucher. Das ist hinreichend bekannt. Jetzt hat sich die Stadt Rehau eine neue regionale Attraktion ausgedacht Die hat zwar nichts mit Genuss zu tun, aber mit Komfort und Heimatbewusstsein: den Mein Rehau-Sneaker. Wobei Sneaker für im Alltag getragene sportlich aussehende Schuhe steht. Ein besonderer regionaler Bezug ist die Fertigung des Schuhs. Er wird im Landkreis Hof, in Schwarzenbach/Saale in der Adolf Werner-Schuhfabrik hergestellt. Das Futter aus hochwertigem Rinderleder, einem weichen Fußbett mit 3mm Latexschaumstoff, einer abriebfesten Laufsohle mit dämpfenden Luftkammern, einem gepolsterten Fersenteil, einer gepolsterten Zunge sowie einem stufenlosen Übergang zur Zunge. Zum diesjährigen Rehauer Wiesenfest, das Anfang Juli stattfindet, gibt es eine besondere Aktion im Vorfeld: Bis Mitte April kann sich jeder sein eigenes, exklusives und hochwertiges Paar #MEINREHAU-Lederschuhe für 99 Euro vorbestellen. Anprobieren kann man die Schuhe in den Größen 38 bis 47 ab sofort unverbindlich in der Jeans Oase, Friedrich-Ebert-Straße 18 in Rehau. Die Schuhe werden nur auf Bestellung gefertigt. Zum Genuss kommt jetzt der regionale Komfort, der Schuh von hier. Für uns der Lichtblick des Monats.

Der Dicke Hund im März

Es ist beim Schafkopf wie in der Politik: Das Blatt kann sich ändern. So geschehen bei der Bundestagswahl, deren Vorbereitung zwar kurz, durch eine maßlose Anhäufung von TV-Talkshows aber auch nervig war. Jetzt steht fest, Friedrich Merz hat das Rennen gemacht und wird nun beweisen müssen, dass er das Zeug zum Kanzler hat, eine brauchbare Regierung bilden kann und seine Wahlversprechen in die Tat umsetzen wird. Der Dicke Hund will aber keineswegs in die Politik einsteigen, sondern schnüffelt lieber durch die Gegend in und um Hof. Da durfte er mit Freude zur Kenntnis nehmen, dass die befürchtete Werksschließung von Rosenthal in Selb abgewendet wurde und Selb die Stadt des Porzellans bleiben wird. Ähnlich Erfreuliches erhofft er sich jetzt vom Traditionsverein Bayern Hof. Der hat derzeit ein großes Finanzproblem, die drohende Insolvenz konnte durch Kosteneinsparung und Spendenaktionen zumindest vorerst abgewendet werden. Damit ist die Gefahr allerdings noch nicht gebannt. Der Verein braucht weiterhin Geldspenden. Er ist Fußball-Tradition. Sein Abstieg in die Bedeutungslosigkeit wäre der Dicke Hund des Monats.

Hofoskop: Fische (20.02.-20.03.)

Der Fische-Geborene gilt als einer der besten Zuhörer unter den Sternzeichen. In Kombination mit seiner ausgeprägten Sensibilität kann er sich gut in andere einfühlen und hat immer einen passenden Ratschlag parat. Er ist Gefühlsmensch durch und durch. Äußerst feinfühlig, sozial eingestellt und handelt oft selbstlos. Für Familie und Freunde würden Fische alles tun. Im Streben nach Harmonie liegt allerdings auch die Gefahr, es allen recht machen zu wollen und Streit aus dem Weg zu gehen. Manchen fällt es auch schwer den Charakter des Fische-Geborenen einzuschätzen. Denn Fische haben eine Tendenz sich anderen anpassen zu wollen. Bunt wie die Farben des Meeres, sind Fische gerne gut gelaunt und fröhlich. Sie lieben die Geselligkeit ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Haben sie ihr Herz verschenkt, unternehmen sie alles, um ihre Partner glücklich zu machen. Sie wollen gebraucht werden und zeigen ihre Liebe gern offen. Ein idealer Partner für alle, die es romantisch und verträumt mögen. Manchmal chaotisch und für manche zu sensibel, aber immer loyal und hilfsbereit. Tipp an die Fische-Geborenen: Leben Sie Ihre Kreativität aus und umgeben Sie sich mit Menschen, die Ihr soziales Wesen zu schätzen wissen.

Der Lichtblick im Februar

Viel zu oft wird in diesen Zeiten beklagt, dass die Menschen unter Einsamkeit leiden, die Geselligkeit fehlt. Da ist es gut, wenn man sich daran erinnert, dass schon ein Kartenspiel und ein paar Mitspieler genügen, um Abhilfe zu schaffen. Wie es geht, wurde jetzt im Schützenhaus in Münchberg eindrucksvoll gezeigt. extra-radio hatte zum 1.Weltschafkopftag eingeladen und alle waren gekommen. Landräte, Lokalpolitiker, Kartlfans der Feuerwehren und aus der Landwirtschaft, Wissenschaftler, Historiker, UnternehmerInnen, Schafkopfvereine, sogar der amtierende Weltmeister aus München. Aber eben auch blutige Anfänger, denen das Schafkopfen einfühlsam beigebracht wurde. Selbst die Lehrer des Philologenverbands wollen das Kartenspiel in Bayern auf den Stundenplan nehmen. Für Schmunzeln und Applaus sorgte in Münchberg ein T-Shirt mit der Aufschrift „Fridays for Schafkopf!“. Nach wie vor wird Schafkopf gerne in urigen Wirtshäusern gespielt. Doch längst nicht nur bei Bier und Brotzeit werden Spiel, Solo oder Wenz angekündigt, sondern auch zuhause, im Vereinsheim oder im Sommer im Biergarten. Schafkopf erobert die Welt. Für uns der Licktblick des Monats.
(Fotos: Frank Wunderatsch)

Der Dicke Hund im Februar

Der dicke Hund ist kein Wissenschaftler und kein Jurist. Aber ein Hund mit gesundem Menschenverstand, wenn man das mal so sagen darf. Da gab es in den zurückliegenden Wochen zwei Vorfälle, die für Schlagzeilen sorgten. In Hof wurde einer Mineralölfirma aus Schwarzenbach/Saale vorgeworfen, „über 37 Millionen Liter Schmieröl im Wert von rund 52 Millionen Euro zweckwidrig und unversteuert als Dieselkraftstoff an Gewerbekunden und über Tankstellen an Endverbraucher im Bundesgebiet“ verkauft zu haben. Dem Staat könnte hierdurch ein Steuerschaden von über zwanzig Millionen Euro entstanden sein. Der Schwarzenbacher Firmenchef wurde daraufhin zur Untersuchungshaft ins Gefängnis eingeliefert. Obwohl die Anwälte gegenüber dem Gericht darlegten, dass die Firma selbst von den Öllieferanten hereingelegt worden sei, blieb die Justiz hart. Die Konten wurden gesperrt, die Firma an den Rand der Insolvenz getrieben.Der Firmenchef musste ins Gefängnis, selbst über Weihnachten und Neujahr. Erst Mitte Januar durfte der Schwarzenbacher wieder nach Hause, Firmengelder und der Fuhrpark wurden freigegeben. Soviel also zum Thema Verhaften und Wegsperren von Unternehmern, denen etwas vorgeworfen wird, was noch lange nicht bewiesen ist. Anders mahlen die Mühlen der Justiz in Deutschland, wenn es um Personen geht, deren Gewaltbereitschaft bekannt ist, so wie beim Messerstecher von Aschaffenburg. Der 28-jährige afghanische Asylbewerber hatte eine Liste an Vorstrafen, hatte versucht, einem Polizisten die Pistole zu entreißen, eine Ukrainerin mit dem Messer angegriffen und vieles mehr. Kurz vor Weihnachten sollte der Mann eine Ersatzfreiheitsstrafe antreten, erscheint aber nicht in der JVA. Also bleibt er auf freiem Fuß. Was dann am 22.Januar geschah, ist an Grausamkeit nicht zu übertreffen. Der Asylbewerber erstach am helllichten Tag einen zweijähriger Kindergartenbuben und einen 41-jährigen Mann, der mutig eingreifen wollte. Der Dicke Hund ist erschüttert. Und er stellt sich die Frage, warum ein bis dato unbescholtener Kaufmann wegen eines Tatvorwurfs, der noch nicht einmal bewiesen ist, Weihnachten und zum Jahreswechsel hinter Gittern bleiben muss, während amtsbekannte Kriminelle, die eine Gefahr für die Bevölkerung darstellen, frei herumlaufen. Die Geschichten sind noch nicht zu Ende geschrieben, für uns aber schon jetzt der Dicke Hund des Monats.

Hofoskop: Wassermann (21.01.-19.02.)

Der Wassermann ist einer der Gewinner im Jahr 2025. Körper, Seele und Geist sind in Balance. Besser kann man nicht ins neue Jahr starten. Der Wassermann steht von Natur aus permanent unter Strom und ist voller Ideen und Tatendrang. Dank Jupiter in Ihrem Sternzeichen sind Sie 2025 besonders euphorisch, optimistisch und ambitioniert. Saturn verleiht einen starken Willen und hilft dabei, Gedanken zu ordnen. Kurz: Sie sind fest entschlossen, glücklich zu sein und alles zu erreichen, was Sie sich wünschen. Das führt dazu, dass Sie manchmal vergessen, sich auszuruhen. Vorsicht vor Stress und steigender Wut, wenn Sie unerwarteten Hindernissen, unkooperativen Menschen und scharfer Kritik begegnen. Selbst wenn alles gut läuft, neigen Sie dazu, sich selbst unter Druck zu setzen und Probleme zu sehen, die nur in Ihrem Kopf existieren. Versuchen Sie nicht zu hohe Ansprüche an sich selbst zu stellen. Meditation kann Ihnen helfen.

Der Lichtblick im Januar

„Fußball ist unser Leben, denn König Fußball regiert die Welt“ sang vor 50 Jahren schon die deutsche Nationalmannschaft. Doch auch großer Fußball fängt im Kleinen an, mit dem Spaß am Ballspiel zusammen mit anderen Jungs und Mädchen. Das dachte sich auch Bastian Richter von your-performance.de. Er veranstaltet zusammen mit dem Projektteam Hofer Land, dem 1.FFC Hof (Frauenfußball) und anderen die „1.Fußballtage Hofer Land“. Sie bieten in den kommenden Sommerferien ein ganzes Wochenende voller Spiel, Spaß, guter Laune und natürlich Fußball. Dazu eingeladen sind Kinder und Jugendliche aus dem Hofer Land im Alter zwischen 9 und 15 Jahren. Dabei spielt es keine Rolle, ob Junge oder Mädchen, Anfänger oder „Profi“, Feldspieler oder Torwart, mit oder ohne Vereinszugehörigkeit. Qualifizierte und erfahrene Trainer leiten die Kids drei Tage lang durch Trainingseinheiten sowie spielerische Übungs- und Wettkampfformen. Neben Fußball sind auch Info, Community und ein richtig schönes Rundum-Programm geboten, verspricht die Hofer Oberbürgermeisterin Eva Döhla. Die Fußballtage finden vom 15. bis 17.August statt. Veranstaltungsort ist die Sportstätte des 1.FFC Hof in der Ossecker Straße. Infos und Anmeldung unter www.hofer-land.de/fussballtage. Der Preis beträgt 99 Euro inkl. Trikotshirt, Hose, Trinkflasche und Verpflegung. Bis Ende Januar gilt ein Aktionspreis von 84 Euro. Für uns der Lichtblick des Monats.

Der Dicke Hund im Januar

Große Kannen begrüßen die Autofahrer, die in die Große Kreisstadt Selb einfahren: „Porzellanwelt Selb“. Doch diese Porzellanwelt ist in Gefahr. Die letzte von ehemals acht Porzellanfabriken, Rosenthal, ist in Gefahr. Hohe Kosten erfordern einen Sparzwang, der auch die derzeit 600 Mitarbeiter betrifft. Derzeit wird das „Weiße Gold“ in den Werken Selb und Speichersdorf hergestellt. Eines der Werke soll geschlossen werden. Wenn es den Standort Selb treffen würde, wäre das das Ende einer ruhm- und erfolgreichen Tradition. Denn Rosenthal ist nicht nur Porzellan, es ist Kult. Welberühmte Künstler haben exclusive
Serien für Rosenthal gefertigt. Das Theater in Selb trägt den Namen. Jedes Jahr zum Weihnachtsmarkt ist Europas größter mit Porzellan geschmückter Weihnachtsbaum die Attraktion. Der Welt größter Porzellanflohmarkt zieht jährlich Tausende von Besuchern aus aller Welt an. Die „Porzelliner“ müssen ihre Arbeitsplätze in Selb behalten, Selb muss Porzellanstadt bleiben. Jetzt ist Rosenthal ebenso gefordert wie die Gewerkschaften und die Politiker, die sich nicht nur für die Automobil- sondern auch für die Porzellanindustrie einsetzen müssen. Selb als Porzellanstadt erhalten! Alles andere wäre für uns der Dicke Hund des Monats.