Viva Voce gibt Online-Abschiedskonzert

Die A-cappella-Band VIVA VOCE entscheidet sich für Corona-bedingte Pause. Ein exklusiver Solidaritäts-Benefiz-Song und ein letztes Konzert versüßen den Abschied.

Viva Voce, seit über 20 Jahren eine der bekanntesten A-cappella-Bands Deutschlands gibt am 14. März ihr Abschiedskonzert in die Corona-Pause. Die Musiker müssen nach mittlerweile einem Jahr Pandemie andere Jobs annehmen, um über die Runden zu kommen.
Im Stadttheater Fürth machen es sich die vier Sänger David Lugert, Basti Hupfer, Heiko Benjes und Andi Kuch in gold- samtener Wohnzimmerkulisse gemütlich und geben unter dem Motto „Halt merz am!“ die Songs ihres Bestseller-Albums „Glücksbringer“ zum Besten.
Gute Freunde versüßen den Abschied: der Komiker und Sänger Volker Heissmann gibt sich zu einem Gastspiel die Ehre. Und der bekannte Bauchredner Sebastian Reich wird in ungewohnter Begleitung im Streaming-Konzert für beste Unterhaltung sorgen.
Das Konzert beginnt um 18 Uhr – wer es nicht pünktlich schafft, kann sich mit seinem Ticket das Konzert noch bis zum 29. März beliebig oft ansehen.
Tickets gibt es unter www.viva-voce.de/shop

Online Theater ein Erfolg

Nur 48 Stunden lang war die expressionistische Tragikomödie „Kanzlist Krehler“ in der Inszenierung von Reinhardt Friese und Ausstattung von Annette Mahlendorf über den YouTube-Kanal des Theaters Hof kostenlos zu sehen – und wurde 1870 Mal angeklickt. „Wir freuen uns sehr, dass unser Angebot so gut angenommen wurde, zumal es die einzige Chance war, diese Rarität zu sehen, da durch den nach wie vor verlängerten Lockdown inzwischen einfach nicht mehr genügend Termine zur Verfügung stehen, um alle Produktionen live zu spielen“, sagt Intendant Reinhardt Friese.

Gleich zu Beginn des Streamings am Freitagabend um 19.30 Uhr haben rund 120 Zuschauerinnen und Zuschauer gleichzeitig den Gesamtmitschnitt auf YouTube angesehen. Bis Sonntagabend erhöhte sich die Klickzahl auf 1870 Klicks. Schon direkt im Anschluss an die „Premiere“ am Freitagabend erreichten das Theater erste Zuschauerzuschriften. „Ein besonderes Stück. Toll gemacht. Prima Kameraführung. Super“, schrieb ein Abonnent. Eine Familie verbrachte sogar einen (fast) richtigen Theaterabend im eigenen Wohnzimmer: „Den PC haben wir an den Fernseher angeschlossen, damit es etwas größer wird. Wie sonst auch, haben wir etwas Schickes angezogen und uns gestylt. Das Stück war ja durch die expressionistische Sprache etwas schwere Kost, aber unsere Tochter (13) war trotzdem bis zum Ende dabei und ganz glücklich, die vertrauten Gesichter mal wieder zu sehen. Mein Mann hat sich auch amüsiert und es ist ein bisschen Theateratmosphäre bei uns im Wohnzimmer gewesen.“

„Die zahlreichen Zuschauerzuschriften belegen nicht nur die Begeisterung über die gezeigte Produktion, sondern auch den riesigen Kulturhunger des Publikums und motivieren uns, weiterzumachen!“, freut sich Intendant Reinhardt Friese. Der Termin für das nächste „Drama on demand“ ist auch bereits fix: Am letzten März-Wochenende (26.03.-28.03.) steht, wieder von Freitag 19.30 Uhr bis Sonntag, 19.30 Uhr, Shakespeares Schauspiel „Othello“ in der Inszenierung von Reinhardt Friese auf dem digitalen Spielplan des Theaters Hof.